Wahl der kompletten Vereinsleitung



Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung trafen sich die Mitglieder
der Freiwilligen Feuerwehr Steinwiesen e.V. im Feuerwehrgerätehaus in Steinwiesen.
Der Hauptpunkt der Tagesordnung waren die notwendig gewordenen Neuwahlen der
gesamten Vereinsleitung

In seinem Tätigkeitsbericht des letzten halben Jahres erinnerte Erster Vorsitzender
Herbert Wessel an 25 wahrgenommene Termine auf Vereinsebene. Weitere Hauptpunkte waren
die Festbesuche zu kirchlichen und weltlichen Festen. Zu vier beratenden Sitzungen trat
die Vereinsleitung zusammen und bei einer Besprechung des Führungsteams über die Belange
der aktiven Wehr war man zugegen. Leider musste auch bereits vier Kameraden die letzte Ehre
erwiesen werden.

Der Hauptpunkt dieser Versammlung waren die notwendig gewordenen Wahlen der gesamten
Vereinsleitung. Günter Deuerling, der zusammen mit Gerhard Welsch und Manfred Manzer den
Wahlausschuss bildete, ging darauf ein, was es überhaupt bedeutete, ein Verein zu sein,
die Gemeinschaft, das Miteinander stehe hier im Vordergrund. Er führte aus, dass die
Trennung von Verein und aktiver Wehr, die sich in manchen Köpfen festgesetzt hat,
schnellstens wieder daraus verschwinden muss. Ein Miteinander von aktiv und passiv,
ein Zusammenarbeiten von alt und jung belebt die Kameradschaft und lässt auch die aktive
Wehr und den Verein nach außen in einem positiven Licht dastehen. Er appellierte
auch an die Uniformträger, ob aktiv oder passiv, ihre Feuerwehr weiterhin zu
repräsentieren. Der erste und zweite Vorsitzende wurden schriftlich gewählt und
hier erhielten das Vertrauen als erster Vorsitzender Tino Hümmer und als zweiter
Vorsitzender Bruno Beierlorzer. Per Akklamation wurden als Kassier Herbert Wessel,
als Schriftführer Michael Rüger und als Vereinsleitungsmitglieder Günter Deuerling
und Alfons Kuhnlein für die Passiven und Andreas Klinger (WO) und Mario Renk für die
Aktiven in die Vereinsleitung gewählt. Als Kassenrevisoren fungieren Reinhard Beierkuhnlein
und Baptist Beierwaltes.

Im Namen der Gemeinde Steinwiesen und in Vertretung des ersten Bürgermeisters freute
sich zweiter Bürgermeister Bruno Beierlorzer, dass auch ältere Mitglieder der Einladung
gefolgt waren. Gerade die „alten Zeiten“ dienten den Jüngeren zur Bewusstseinsbildung,
da es für sie eine Selbstverständlichkeit ist, das vorhandene Potential zu nützen.
Sein Dank galt der bisherigen Führung für ihre geleistete Arbeit in einer nicht gerade
leichten und angenehmen Zeit des letzten halben Jahres. Der neu gewählten Vereinsleitung,
der auch Beierlorzer angehört, gab er folgendes mit auf den Weg: „Wir müssen die
neuzeitliche Entwicklung in der Feuerwehr unterstützen, aber auch die Tradition bewahren.“

Als Vorausschau gab der neue erste Vorsitzende Tino Hümmer bekannt, dass das 125jährige
Feuerwehrfest in Welitsch am Sonntag besucht wird. Eine Kirchenparade findet statt am
Donnerstag, den 9. Juli im Rahmen der Nachprimiz des Neupriesters Andreas Seliger.
Außerdem findet am 11. Juli die Besichtigung der Wehr durch die Kreisbrandinspektion statt,
des weiteren ist am 11. Juli das Gartenfest der Rot-Kreuz-Bereitschaft Steinwiesen und
als Hauptpunkt wies er auf das eigene Sommerfest am Gerätehaus am Sonntag, den 19. Juli hin.

Als Ziele, die in dieser Wahlperiode angegangen werden sollen, sprach er sich für
eine intensive Mitgliederwerbung aus, die Kameradschaft soll wieder mehr gefördert
werden und das Vereinsansehen nach außen aufpoliert und gefestigt werden.

Die neu gewählte Vereinsleitung der Freiwilligen Feuerwehr Steinwiesen e.V,:
Untere Reihe von links: zweiter Vorsitzender Bruno Beierlorzer, Mario Renk, Andreas Klinger und Alfons Kuhnlein.
Hintere Reihe von links: Günter Deuerling, erster Vorsitzender Tino Hümmer, Michael Rüger und Herbert Wessel.

Bericht und Bilder: Susanne Deuerling